PAMSARC-Studie
Übersicht
- Die PAMSARC-Studie nimmt Patientinnen und Patienten mit einem desmoplastischen klein- und rundzelligen Tumor oder Synovialsarkom auf.
- Innerhalb der Studie wird das Medikament Pasireotid geprüft: Es soll als langfristige Behandlung (Erhaltungstherapie) nach der Chemotherapie den Behandlungserfolg unterstützen.
- Ziel der PAMSARC-Studie ist, herauszufinden, ob das Medikament das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen oder den Tumor weiter zurückdrängen kann.
Studienstatus: Die Studie nimmt Patientinnen und Patienten auf (Rekrutierung offen).
Die Erkrankungen desmoplastischer klein- und rundzelliger Tumor (englisch abgekürzt DSRCT) und Synovialsarkom (SySa) gehören zu den seltenen, aggressiven Tumoren im Muskel-, Fett- oder Bindegewebe. Meist erkranken Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene. Als Teil der Standardtherapie erhalten Patientinnen und Patienten meist eine Chemotherapie. Sie soll das Wachstum des Tumors verlangsamen, bzw. seine Größe verringern. Jedoch kommt es nach Abschluss der Chemotherapie meist wieder zu einem Fortschreiten der Erkrankung.
Pasireotid (Handelsname Signifor®) ist ein Medikament, das ähnlich wirkt wie das körpereigene Hormon Somatostatin. Dieses Hormon kann das Wachstum von Zellen bremsen, indem es an bestimmte Andockstellen auf der Zelloberfläche bindet, die Somatostatin-Rezeptoren heißen. Das Medikament wird von der Pharmafirma RECORDATI, dem Hersteller der Prüfsubstanz Pasireotid (Signifor®), zur Verfügung gestellt.
Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass Zellen des DSRCT und Synovialsarkom besonders viele dieser Somatostatin-Rezeptoren auf ihrer Oberfläche tragen. Weil es so viele Andockstellen gibt, nehmen Wissenschaftler an, dass Pasireotid das Wachstum der Tumorzellen hemmen kann. Deshalb untersuchen Forschende in der PAMSARC-Studie, ob Pasireotid den Therapieerfolg der Chemotherapie unterstützen kann.
Detailwissen: Wie wirkt Pasireotid?
Pasireotid ist ein Wirkstoff, der die gleiche Struktur wie das Hormon Somatostatin hat. Dieses ist im Körper dafür zuständig, verschiedene Prozesse im Gleichgewicht zu halten. Somatostatin hat grundsätzlich eine hemmende Wirkung.
Wenn Somatostatin an Andockstellen auf der Zelloberfläche bindet, kann es das Wachstum von Zellen bremsen. Forschende haben in vorausgegangenen Untersuchungen gezeigt, dass Tumorzellen von DSRCT oder Synovialsarkom oft viele dieser Andockstellen (auch Somatostatin-Rezeptoren genannt) auf der Zelloberfläche tragen.
Aufgrund dieser Eigenschaft nehmen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an, dass Tumorzellen mit vielen Somatostatin-Rezeptoren sensibler auf das Medikament reagieren als gesunde Körperzellen. Deshalb geht man davon aus, dass Pasireotid möglicherweise das Wachstum der Tumorzellen verlangsamen kann.
Pasireotid ist bereits für andere Erkrankungen zugelassen, jedoch noch nicht für die Behandlung von DSRCT und Synovialsarkom. Das nennen Fachleute zulassungsüberschreitende Anwendung oder Off-Label-Use.
Um welche Krebsart geht es bei der PAMSARC-Studie?
In der PAMSARC-Studie werden Patientinnen und Patienten mit bestimmten Tumoren des Weichgewebes, dem desmoplastischen klein- und rundzelligen Tumor (englisch abgekürzt DSRCT) oder dem Synovialsarkom, behandelt.
Die Teilnehmenden müssen eine Chemotherapie erhalten und abgeschlossen haben.
Was ist das Ziel der PAMSARC-Studie?
Der englische Studientitel der PAMSARC-Studie lautet: Pasireotide as Maintenance Treatment with monthly deep intramuscular injection in SSTR2/3/5-Expressing Synovial Sarcoma and Desmoplastic Small Round Cell Tumor.
Übersetzt heißt das:
- Das Medikament Pasireotid wird als Erhaltungstherapie
- bei Patienten und Patientinnen mit einem desmoplastischen klein- und rundzelligen Tumoren (englisch abgekürzt DSRCT) oder Synovialsarkom getestet,
- deren Tumorzellen viele Andockstellen (Somatostatin-Rezeptoren) auf ihrer Oberfläche tragen.
- Dafür wird das Medikament alle 4 Wochen in die Muskulatur gespritzt.
Details dazu lesen Sie im nächsten Abschnitt zu den Zielen der PAMSARC-Studie.
Ziele der PAMSARC-Studie
In der PAMSARC-Studie soll untersucht werden, ob und wie gut das Medikament Pasireotid bei Erkrankten mit DSRCT oder Synovialsarkom das Tumorwachstum nach einer Chemotherapie hemmen kann.
Dazu wollen Forschende herausfinden,
- ob Patientinnen und Patienten, die mit Pasireotid behandelt werden, insgesamt länger leben.
- ob mit dem Medikament Pasireotid erreicht werden kann, dass die Krebserkrankung über einen längeren Zeitraum nicht weiter fortschreitet.
- wie gut das Medikament vertragen wird und ob es während der Pasireotid-Behandlung zu unerwünschten Reaktionen kommt.
- wie viele Krebszellen noch im Körper nachweisbar sind – vor, während und nach der Pasireotid-Behandlung.
- ob die Krebszellen Resistenzen gegen die Therapie entwickeln.
- und wie sich die Lebensqualität der Teilnehmenden vor, während und nach der Behandlung entwickelt. Dazu zählen beispielsweise Schlafqualität, seelische Belastungen oder Ängste.
Um an der PAMSARC-Studie teilnehmen zu können, gibt es Kriterien, die alle Patientinnen und Patienten gleichermaßen erfüllen müssen. Dabei ist es egal, ob sie an einem desmoplastischen klein- und rundzelligen Tumor (englisch abgekürzt DSRCT) oder einem Synovialsarkom erkrankt sind. Zusätzlich gibt es Teilnahmevoraussetzungen, die speziell bei DSRCT oder Synovialsarkomen gelten.
Zu den Kriterien, die alle Teilnehmenden erfüllen müssen, zählen:
- Die Tumorzellen haben eine hohe Menge der Andockstellen (Somatostatin-Rezeptoren) auf der Zelloberfläche. Das wird durch molekulargenetische Untersuchungen des Gewebes innerhalb des Master-Programms geprüft.
- Die Erkrankung ist nach der Chemotherapie stabil geblieben oder hat sich verbessert.
- Patientinnen und Patienten sind zwischen 13 und 50 Jahre alt.
- Teilnehmende wiegen mehr als 30 Kilogramm.
- Der Gesundheitsstatus der Teilnehmenden ist so gut, dass sie eigenständig und mit nur leichten Einschränkungen ihren Alltag bewältigen können.
- Es gibt keine Behandlung (mehr), die die Krebserkrankung heilen kann.
- Nach der letzten Chemotherapie sind weniger als 8 Wochen vergangen. Dabei muss die Chemotherapie aus mindestens 2 Zyklen bestanden haben.
- Der oder die Teilnehmende hat verstanden, was in der Studie passiert und welche Folgen die Teilnahme haben kann.
- Erkrankte haben eine schriftliche Einverständniserklärung unterschrieben. Ist der oder die Teilnehmende jünger als 18 Jahre, liegt eine unterschriebene Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vor.
- Frauen, die schwanger werden können, müssen mit einem Schwangerschaftstest nachweisen, dass sie nicht schwanger sind.
- Personen, die sexuell aktiv sind, müssen sich verpflichten, während der Studie 2 hochwirksame Verhütungsmethoden gleichzeitig anzuwenden. Über geeignete Verhütungsmethoden klären Ärztinnen und Ärzte auf.
- Männer, die an der Studie teilnehmen, müssen sich verpflichten, während der Studie und die nachfolgenden 3 Monate keine Spermien zu spenden.
- Bestimmte Blutbild- und Blutlaborwerte (beispielsweise Nieren- und Leberwerte) müssen ausreichend gut sein.
Außerdem gilt für Patientinnen und Patienten mit einem DSCRT:
Eine Gewebeprobe hat die Diagnose DSRCT bestätigt.
Für Patientinnen und Patienten mit Synovialsarkom gilt: Eine Gewebeuntersuchung hat die Diagnose Synovialsarkom bestätigt. Zusätzlich muss eine der folgenden Situationen zutreffen:
- Der Tumor wurde bereits operiert und konnte nicht vollständig entfernt werden oder
- das Synovialsarkom hat Metastasen gebildet oder,
- die Erkrankung ist wieder aufgetreten (Rückfall).
Patientinnen und Patienten können an der Studie nicht teilnehmen, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:
- Der Patient oder die Patientin hat in der Vergangenheit auf das Medikament oder seine Bestandteile allergisch reagiert.
- Der oder die Teilnehmende hat in den letzten 30 Tagen an einer weiteren klinischen Studie teilgenommen, in der Medikamente getestet wurden.
- Der Patient oder die Patientin hat eine nicht oder nicht gut behandelte Begleiterkrankung wie zum Beispiel Diabetes.
- Der oder die Teilnehmende hat eine erhöhte Blutungsneigung.
- Die Person nimmt blutverdünnende Medikamente, die nicht pausiert werden können. Dann wäre die Injektion mit Pasireotid ins Muskelgewebe mit einem zu hohen Blutungsrisiko verbunden.
- Patienten und Patientinnen nehmen Medikamente, die nicht vertretbare Wechselwirkungen mit Pasireotid zeigen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, der Studienärztin oder dem Studienarzt alle Medikamente und Präparate zu nennen, die man zusätzlich einnimmt. Dazu gehören auch nicht-verschreibungspflichtige Medikamente.
- Der Ruhepuls ist sehr niedrig (unter 60 Schlägen pro Minute).
- Der Blutzucker ist, ohne vorher etwas gegessen oder getrunken zu haben, erhöht (über 110 mg/dL).
- Teilnehmende haben eine schwere Erkrankung des Nervensystems oder eine seelische Erkrankung.
- Die Person ist schwanger oder stillt.
- Erkrankte haben bereits ein Medikament erhalten, das ähnlich wie Somatostatin wirkt.
Die PAMSARC-Studie ist eine:
- Einarmige Studie: Alle Teilnehmenden erhalten eine Behandlung mit Pasireotid (es gibt keine Kontrollgruppe).
- Phase II Studie: Forschende testen, wie sich Pasireotid auf Patienten mit DSRCT oder Synovialsarkom auswirkt.
- Interventionsstudie: Die Teilnehmenden werden nicht nur beobachtet, sondern bekommen eine Behandlung mit Pasireotid ("Intervention").
Ablauf für Patientinnen und Patienten
(1) Aufklärungsgespräch und Einwilligungserklärung
Ist die Patientin oder der Patient angemeldet und ist eine Teilnahme an der PAMSARC-Studie möglich, findet ein ausführliches Aufklärungsgespräch mit der Studienärztin oder dem Studienarzt der zuständigen Klinik statt. Alle Patientinnen und Patienten müssen eine Einwilligungserklärung unterschreiben, bevor Untersuchungen für die Studie stattfinden.
Bei minderjährigen Patientinnen und Patienten müssen die Erziehungsberechtigten eine Einwilligungserklärung unterschreiben.
(2) Voruntersuchungen zur Eignung
Um festzustellen, ob Erkrankte für die Teilnahme an der PAMSARC-Studie geeignet sind, machen Studienärztinnen und -ärzte und medizinisches Fachpersonal einige Untersuchungen:
- Sie messen wichtige Werte wie Herzfrequenz, Blutdruck, Körpertemperatur, Atemfrequenz und Sauerstoffsättigung.
- Sie tasten und hören den Körper ab.
- Patientinnen und Patienten werden gewogen und es wird ihre Größe bestimmt.
- Sie prüfen, ob das Herz der Patientin oder des Patienten gut funktioniert. Dazu machen sie ein Elektrokardiogramm (Aufzeichnung des Herzrhythmus) und ein Echokardiogramm (Ultraschall des Herzens, kurz: EKG).
- Sie erfassen Informationen über Beeinträchtigungen (Leistungsstatus nach Lansky Performance Score oder Karnofsky Performance Score).
- Den Teilnehmenden wird Blut abgenommen und sie müssen eine Urinprobe abgeben. Die Blutprobe wird unter anderem auf Infektionskrankheiten wie HIV oder Hepatitis getestet.
- Bei Frauen, die schwanger werden können, wird ein Schwangerschaftstest gemacht.
- Für die molekulargenetische Untersuchung wird eine Gewebeprobe des Tumors benötigt. Diese können Ärzte durch eine Biopsie oder während einer Operation gewinnen. Anhand dieser Gewebeprobe, kann mithilfe von genetischen Untersuchungen festgestellt werden, ob die Tumorzellen eine erhöhte Menge an Somatostatin-Rezeptoren auf ihrer Oberfläche tragen.
- Mit Hilfe einer Computertomographie, CT oder Magnetresonanztomographie, MRT werden Aufnahmen des Tumors (und möglicher Metastasen) gemacht.
- Blut- und Gewebeproben werden eingelagert, um sie eventuell in künftigen Studien zu nutzen.
Zusätzlich dokumentiert das Studienteam weitere Infos. Dazu gehören:
- Das Alter, Geschlecht und die ethnische Zugehörigkeit.
- Details zur aktuellen und vorausgegangenen Krankheitsgeschichte.
- Zu Medikamenten oder Therapien, welche die Patientinnen und Patienten aktuell anwenden oder die kürzlich angewendet wurden. Ärztinnen und Ärzte versuchen dadurch eventuelle Wechselwirkungen auf bisherige Medikamente oder Behandlungen herauszufinden.
Mit den gesammelten Daten können die behandelnden Ärzte entscheiden, ob Erkrankte für die PAMSARC-Studie geeignet sind.
(3) Behandlung mit Pasireotid
Die Behandlung mit Pasireotid findet einmal im Monat im Studienzentrum statt.
Eine Ärztin oder ein Arzt untersucht die Teilnehmenden vor jeder Injektion mit Pasireotid gründlich: Arztgespräch (Beschwerden, Nebenwirkungen, Einnahme von anderen Medikamenten), körperliche Untersuchung, Laboruntersuchung des Bluts, Schwangerschaftstest und EKG. Anschließend spritzt geschultes Fachpersonal das Medikament in den Gesäßmuskel. Auf Wunsch kann die Einstichstelle vorher lokal betäubt werden, damit die Injektion weniger unangenehm ist.
Die Erkrankung wird während der Therapie mit bildgebenden Verfahren wie MRT und CT überwacht. Diese Untersuchungen erfolgen nach 8 und 16 Wochen und dann alle drei Monate oder bei Verdacht auf ein Fortschreiten der Erkrankung.
Studienteilnehmende müssen für den monatlichen Besuch im Studienzentrum zwischen 3 und 6 Stunden einplanen.
Zum Zeitpunkt der Voruntersuchung, außerdem in Woche 8 und 16 und danach alle 3 Monate, werden Patientinnen und Patienten gebeten, einen Fragebogen zur Erfassung der Lebensqualität digital auszufüllen. Darin werden zum Beispiel Fragen zu Schmerzen, Erschöpfung und seelischen Belastungen gestellt. Das Ausfüllen der Fragebögen ist freiwillig.
(4) Behandlungsende
Die Behandlung mit Pasireotid wird maximal 36 Monate lang durchgeführt. Wie lange ein Patient oder eine Patientin innerhalb der PAMSARC-Studie behandelt wird, hängt vom Gesundheitszustand und der Erkrankungssituation ab.
Bei Abschluss der Studienbehandlung mit Pasireotid werden die gleichen Untersuchungen durchgeführt, wie bei den Behandlungsterminen. Der Abschlusstermin wird innerhalb von 7 Tagen nach Behandlungsende stattfinden.
(5) Untersuchung nach Behandlungsende
Nach Therapieende und Abschlussuntersuchung werden Teilnehmende der PAMSARC-Studie nach 3 Monaten erneut untersucht und zu ihrer Erkrankung befragt. Gegebenfalls können die Untersuchungen durch einen niedergelassenen Arzt durchgeführt werden. Die Befragung zur Krankengeschichte kann per Telefon stattfinden.
Die Ärztin oder der Arzt dokumentiert eventuell aufgetretene Nebenwirkungen und Langzeitfolgen.
(6) Nachsorge-Untersuchungen
Im Anschluss erfolgen Nachsorge-Untersuchungen in dreimonatigen Abständen. Dabei werden Daten über die aktuelle Erkrankungssituation und eventuelle weitere Krebstherapien in der Regel per Telefon erhoben.
Das sind mögliche Vorteile einer Teilnahme an der PAMSARC-Studie:
- Forschende vermuten, dass die Behandlung mit Pasireotid das Fortschreiten der Erkrankung verzögern und die Lebenszeit der Patienten und Patientinnen verlängern kann.
- Ein DSRCT und Synovialsarkom sind sehr seltene Krebsarten – Daten aus der PAMSARC-Studie können in Zukunft für andere Betroffene hilfreich sein.
Durch die Teilnahme an der PAMSARC-Studie können aber auch Nachteile entstehen:
- Die Wirksamkeit von Pasireotid bei der Behandlung von DSRCT oder Synovialsarkomen ist noch nicht erwiesen. Es ist daher möglich, dass Teilnehmende nicht den erhofften Nutzen haben.
- Eine Behandlung mit Pasireotid kann Nebenwirkungen mit sich bringen. Diese können unterschiedlich schwer ausfallen, lassen sich aber oftmals behandeln.
- Auch die notwendigen Untersuchungen können mit gewissen Belastungen oder möglichen Risiken verbunden sein – zum Beispiel durch Blutentnahmen oder bildgebende Diagnostik.
- Das wiederholte Ausfüllen der Fragebögen kann Grübeln und psychische Belastungen auslösen. Hiervon ist jedoch kein Schaden zu erwarten.
Wo wird die Studie durchgeführt?
Die PAMSARC-Studie soll an 6 verschiedenen Studienzentren durchgeführt werden. Aktuell können Patienten am NCT Heidelberg aufgenommen werden.
Sobald weitere Studienzentren hinzukommen, sind diese auf der Studienwebsite des NCT Heidelbergs unter Weichteilsarkome unter der Studie PAMSARC zu finden.
Welche Kosten kommen auf die Teilnehmenden zu?
Die Studienteilnahme ist für Patientinnen und Patienten kostenlos. Sie erhalten allerdings auch keine Aufwandsentschädigung. Fahrtkosten werden im Rahmen der Studie nicht erstattet.
Falls Sie Fragen zur Finanzierung der Studie haben, können Sie diese dem Studienteam stellen, beispielsweise beim Aufklärungsgespräch.
Wie viele Teilnehmende nimmt die Studie auf? Gibt es noch freie Plätze?
Insgesamt nimmt die PAMSARC-Studie 28 Patientinnen und Patienten auf. Ob und wo es noch freie Plätze gibt, erfahren Interessierte bei den zuständigen Studienzentren.
Zuweisende Ärzte oder Erkrankte, die an der PAMSARC-Studie teilnehmen wollen, können per E-Mail mit dem NCT Heidelberg Kontakt (Kontaktperson Barbara Stöhr, barbara.stoehr-at-nct-heidelberg.de) aufnehmen.
Die PAMSARC-Studie wird von Patientenvertretenden der Deutschen Sarkomstiftung begleitet.
Wissenschaftliche Veröffentlichungen (Auswahl)
Heilig CE et al. Rationale and design of the PAMSARC (pasireotide as maintenance treatment with monthly deep intramuscular injection in SSTR2/3/5-expressing synovial sarcoma and desmoplastic small round cell tumor) multicenter phase 2 trial. Cancer Treatment and Research Communications (2025) 45: 100986, doi.org/10.1016/j.ctarc.2025.100986.
Schlenk RF, Heining C, Gnutzmann E et al. Pasireotide as maintenance treatment in SSTR2/3/5-expressing synovial sarcoma and desmoplastic small round cell tumor: The PAMSARC study (1784TiP). Oncol Res Treat. 2024;47(Suppl 2):Abstract.
Heilig CE, Heining C, Gnutzmann E et al. Rationale and design of the PAMSARC (Pasireotide as Maintenance Treatment With Monthly Deep Intramuscular Injection in SSTR2/3/5-Expressing Synovial Sarcoma and Desmoplastic Small Round Cell Tumor) multicenter phase 2 trial. Cancer Treat Res Commun. 2025;100986. doi: 10.1016/j.ctarc.2025.100986.
Diese Studienbeschreibung wurde anhand der Studienunterlagen von Autorinnen des Krebsinformationsdienstes unter der Leitung von Dr. S. Weg-Remers erstellt.