Hi-STEP1-Studie
Übersicht
- An der Hi-STEP1-Studie können erwachsene Patientinnen und Patienten mit Bauchfellmetastasen eines fortgeschrittenen Magen- oder Darmkrebs teilnehmen.
- Voraussetzung ist, dass der Tumor und die Bauchfellmetastasen vollständig bei einer Operation entfernt werden können, gefolgt von einer Chemotherapie im Bauchraum.
- In der Studie stellen die Forschenden aus dem Tumorgewebe der Teilnehmenden im Labor Miniaturmodelle der Tumore her (sog. Tumor-Organoide). An diesen untersuchen sie, wie die Tumoren auf verschiedene Chemotherapien ansprechen und welche Eigenschaften die Krebszellen haben. Diese Daten können dabei helfen, die Chemotherapie zukünftig individueller planen zu können und neue Behandlungsansätze zu entwickeln.
Studienstatus: Die Studie nimmt aktuell Patientinnen und Patienten auf (Rekrutierung offen).
Hat Magen- oder Darmkrebs in das Bauchfell (Peritoneum) gestreut – also eine sogenannte "Peritonealkarzinose" gebildet – ist die Prognose der erkrankten Patientinnen oder Patienten meist ungünstig.
Mit der aktuellen Therapie kann das Überleben der Betroffenen zwar verlängert werden, eine Heilung ist aber oft nicht möglich. Auch nach erfolgreicher Erstbehandlung ist das Risiko für einen Rückfall sehr hoch. Standard ist es derzeit, nach der operativen Entfernung von Tumor und Metastasen, den Bauchraum mit einer erwärmten Chemotherapie-Lösung durchzuspülen. Für diese sogenannte HIPEC (hypertherme intraperitoneale Chemotherapie) gibt es viele verschiedene Chemotherapie-Schema/Schemata.
Forschende gehen davon aus, dass die HIPEC mit Medikamenten, die individuell anhand der Eigenschaften des Tumors ausgesucht werden, die Wirksamkeit der Behandlung und das Überleben der Betroffenen in Zukunft verbessern könnte. Fachleute bezeichnen das als "personalisierte Medizin".
Labortests mit sogenannten Organoidkulturen könnten dabei helfen, eine für den Patient/ die Patientin individuell wirksame Chemotherapie-Substanz für die HIPEC zu finden: Tumor-Organoide sind "Mini-Tumoren" die mit speziellen Zellkulturmethoden im Labor aus den Tumorzellen der Studienteilnehmenden angezüchtet werden. In dieser Studie werden sie aus Gewebeproben der Bauchfellmetastasen hergestellt. In vielen Laborstudien konnte bereits gezeigt werden, dass die Tumor-Organoide ähnliche Eigenschaften wie der Tumor einer Patientin/eines Patienten haben. Die Forschenden können an ihnen testen, ob und wie gut verschiedene Medikamente im Vergleich wirken. Werden die Organoide in Versuchstiere eingepflanzt, ist es zudem möglich, erste Hinweise auf das mögliche Ansprechen des Tumors auf die ausgewählten Medikamente im lebenden Organismus zu erhalten.
Das soll mit der Hi-STEP1-Studie erreicht werden: Forschende wollen Magen- und Darmkrebserkrankungen mit Peritonealkarzinosen mithilfe von Laboruntersuchungen an den Tumorzellen der Studienteilnehmenden besser verstehen. Diese Erkenntnisse könnten die Grundlage bilden, um in Zukunft die HIPEC individuell auf Patientinnen und Patienten abzustimmen und neue Behandlungsansätze zu entwickeln. Dies soll im Rahmen einer Anschluss-Studie weiter erforscht werden.
- Welche Ziele die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Hi-STEP1-Studie verfolgen, lesen Sie ausführlicher im Abschnitt Was ist das Ziel der Hi-STEP1-Studie?.
Um welche Krebsart geht es bei Hi-STEP1?
An der Hi-STEP1-Studie können Patientinnen und Patienten teilnehmen, die Bauchfellmetastasen (Peritonealkarzinose) eines fortgeschrittenen Tumors im Verdauungstrakt haben. In dieser Studie werden folgende Tumore des Verdauungstrakts untersucht:
- Adenokarzinom des Magens
- Adenokarzinome des gastroösophagealen Übergangs: das ist eine Krebsart, die im Bereich zwischen Speiseröhre und Magen entsteht.
- Adenokarzinome des Dick- oder Enddarms
Welche sonstigen Voraussetzungen gelten, lesen Sie im Abschnitt Für wen ist die Studie geeignet?.
Was ist das Ziel der Hi-STEP1-Studie?
Hi-STEP1 ist eine Abkürzung des englischen Namens der Studie.
- Der Studientitel lautet auf Deutsch: "Prädiktion des Ansprechens auf Hypertherme Intraperitoneale Chemotherapie in gastrointestinalen Krebserkrankungen".
In einfachen Worten: Die Forschenden wollen untersuchen, ob sich vorhersagen lässt, wie gut Krebs im Bauchraum auf eine spezielle Form der Chemotherapie reagiert. Bei dieser wird der Bauchraum mit einer erwärmten Chemotherapie-Lösung durchgespült. Das Fachwort für diese Behandlung lautet "Hypertherme Intraperitoneale Chemotherapie", abgekürzt HIPEC.
Ziele der Hi-STEP1-Studie
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen verschiedene Ziele erreichen:
- Sie wollen zunächst testen, wie Proben von Bauchfell-Metastasen (Peritonealkarzinose) einzelner Patientinnen und Patienten auf unterschiedliche Chemotherapie-Medikamente reagieren: Dafür stellen sie aus diesen Gewebeproben neuartige Mini-Tumoremodelle her, sogenannte Tumor-Organoide. Im Labor wird dann die Wirksamkeit verschiedener Medikamente im individuellen Tumor-Organoid getestet.
- Zusätzlich wird Tumorgewebe in Versuchstiere implantiert, die man anschließend mit Medikamenten behandelt. So kann man deren Wirksamkeit in einem Organismus untersuchen, der dem Menschen ähnlicher ist als ein Zellkulturmodell.
- Außerdem untersuchen die Forschenden das Erbgut des Tumors, um die molekularen Eigenschaften des Tumors genauer zu charakterisieren und möglicherweise neue Ansatzpunkte für eine zielgerichtete Therapie zu finden.
- Abschließend erfassen sie die medizinischen Verlaufsdaten der Patientinnen und Patienten nach der Operation und der anschließenden HIPEC-Behandlung und vergleichen sie mit den Laborergebnissen. So kann man herausfinden, ob man mit diesen Untersuchungen den Therapieerfolg vorhersagen kann.
Abhängig von den Ergebnissen der Hi-STEP1-Studie soll eine größere klinische Studie geplant werden. Dort könnten Forschende weiter untersuchen, ob Patientinnen und Patienten mit einer personalisierten HIPEC bessere Heilungschancen haben als mit einer Standardtherapie.
Patientinnen und Patienten können an der Studie teilnehmen, wenn alle folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
- Der oder die Teilnehmende ist 18 Jahre alt oder älter.
- Der Tumor hat sich im Bauchfell ausgebreitet (Peritonealkarzinose) und stammt aus dem Magen, Darm oder dem Bereich zwischen Speiseröhre und Magen.
- Der sogenannte Intraoperative Peritonealkarzinose-Index (PCI) darf bei Teilnehmenden mit Magenkrebs höchstens 15 und bei Darmkrebs höchstens 20 betragen. Damit bewerten Fachleute, wie weit sich die Krebszellen im Bauchfell ausgebreitet haben und ob eine operative Entfernung sinnvoll ist.
- Es besteht die Möglichkeit, die Peritonealkarzinose durch eine Operation weitgehend oder vollständig zu entfernen. Ziel dieser Operation ist eine Heilung.
- Es gibt keine medizinischen Gründe, die gegen eine Operation und eine erwärmte Chemotherapie direkt in den Bauchraum (HIPEC) sprechen.
- Der allgemeine Gesundheitszustand ist nicht zu stark eingeschränkt: Fachleute stufen die Leistung nach der Eastern Cooperative Oncology Group (ECOG) mit weniger oder gleich 2 ein.
- Die Teilnehmenden haben eine geschätzte Überlebenszeit von mindestens 6 Monaten.
- Der Patient oder die Patientin ist aufgeklärt worden. Er oder sie versteht die Inhalte und möglichen individuellen Risiken einer Teilnahme und hat schriftlich zugestimmt, daran teilzunehmen.
Patientinnen und Patienten können an der Studie nicht teilnehmen, wenn mindestens einer der folgenden Punkte zutrifft:
- Die Patientin oder der Patient erfüllt die oben genannten Voraussetzungen für die Studie nicht.
- Der Patient oder die Patientin hat bereits eine palliative Chemotherapie oder Bestrahlung des Tumors erhalten – ausgenommen sind sogenannte neoadjuvante Therapie oder adjuvante Krebstherapie – also Therapien vor oder nach einer Operation mit heilender Absicht.
- Der Krebs hat sich im Körper stark ausgebreitet: Es gibt viele Tumorabsiedlungen (Metastasen) in mehreren Bereichen des Körpers, zum Beispiel viele Metastasen in beiden Leberlappen oder gleichzeitig in der Leber und Lunge. Eine Operation mit dem Ziel einer Heilung ist daher nicht möglich.
- Es sind erneut Bauchfellmetastasen entstanden, nachdem diese operativ entfernt wurden.
- Eine Patientin ist schwanger, stillt oder möchte innerhalb von 7 Monaten nach Abschluss der Behandlung schwanger werden.
- Es liegt eine zweite Krebserkrankung vor, die weniger als 5 Jahre zurückliegt – davon ausgenommen sind sehr früh erkannte und vollständig entfernte Tumoren.
- Der Patient oder die Patientin ist in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht.
Hi-STEP1 ist eine multizentrische, einarmige Pilotstudie.
- Eine multizentrische Studie findet an mehreren Studienzentren in Deutschland statt.
- Einarmig bedeutet, dass es in der Studie keine Kontrollgruppe gibt. Für alle Teilnehmenden gibt es denselben Ablauf im Rahmen der Studie.
- Eine Pilotstudie findet mit nur wenigen Studienteilnehmenden vor einer großen klinischen Studie statt. Ziel ist es festzustellen, ob sich das Vorgehen umsetzen lässt und die Abläufe für größere Studien geeignet sind.
Ablauf für Patientinnen und Patienten
(1) Vorstellung am Studienzentrum
Ist die Patientin oder der Patient für die Studie geeignet und angemeldet, findet vorab ein Aufklärungsgespräch in der Sprechstunde der onkologischen oder chirurgischen Ambulanz des Studienzentrums statt. Dort erfährt man, worum es in der Studie geht, was genau gemacht wird und welche Bedeutung die Teilnahme hat.
Wer danach an der Studie teilnehmen möchte, muss im Anschluss eine Einwilligungserklärung unterschreiben. Dabei können Patienten auch angeben, ob sie über eventuell zusätzlich gefundene erbliche Krankheitsrisiken informiert werden möchten.
(2) Probenentnahme (Biopsie), Operation und Chemotherapie (HIPEC)
Während der Operation entfernt das Ärzteteam den Tumor (falls noch vorhanden) und alle Metastasen im Bauchfell.
Ein Teil des entnommenen Gewebes wird für Routineuntersuchungen zur Pathologie geschickt, ein anderer Teil wird für die Untersuchungen im Labor verwendet (siehe (3) Untersuchungen).
Im Anschluss folgt die Spülung des Bauchraums mit einer erwärmten Chemotherapie (HIPEC) entsprechend der Standards des Studienzentrums.
Während des Krankenhausaufenthalts nehmen die Ärztinnen und Ärzte zudem Blutproben für andere Laboruntersuchungen ab. Die Studienärztinnen und -ärzte erfassen auch klinische Daten für die Studie. Dazu gehören zum Beispiel: das Datum der Erstdiagnose, das Tumorstadium oder auch Informationen zum Operationsverlauf und möglichen Komplikationen, wie etwa Blutungen.
(3) Tests im Labor mit den Tumorzellen
Aus den Tumorzellen züchten die Forschenden im Labor spezielle Zellkulturen – sogenannte Tumor-Organoide. Diese Tumor-Organoide können sie dann für weitere Untersuchungen in Mäuse übertragen.
Die Forschenden machen mit den Organoiden und den Blutproben verschiedene Tests. Dazu gehören
- Sensivitätstestungen: Im Labor wird untersucht, welche bei Bauchfellmetastasen häufig für die HIPEC eingesetzten Chemotherapie-Medikamente das Zellwachstum in den Organoiden am besten hemmen.
- Molekulare Untersuchungen: Damit prüfen sie unter anderem, ob es im Erbgut der Krebszellen krebsauslösende Veränderungen gibt, die mit einer gezielten Therapie behandelt werden können.
- Bestätigende Untersuchungen: Nach Implantation von Tumorgewebe in Versuchstiere, wird die Wirksamkeit der Medikamente, bzw. Medikamentenkombinationen, im lebenden Organismus erprobt.
(4) Follow-Up: So geht’s weiter nach Ende der Behandlung
Die Nachsorge im Rahmen der Routineversorgung dauert in der Regel 5 Jahre ab der Erstdiagnose. Für die Kontrolluntersuchungen im Rahmen der Routine-Nachsorge müssen Patientinnen und Patienten ins jeweilige Studienzentrum kommen. In welchem zeitlichen Abstand die Kontrolltermine stattfinden, hängt vom jeweiligen Studienzentrum ab – in der Regel sind diese Termine alle 6 Monate.
Folgende Untersuchungen gehören zur Nachsorge:
- ein Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt
- eine körperliche Untersuchung
- ggf. eine Computertomographie, CT
Das ärztliche Vorgehen bei Operation und HIPEC ist so wie bei Patientinnen oder Patienten, die außerhalb der Studie behandelt werden. Sie haben daher vergleichbare Chancen auf einen Behandlungserfolg und tragen ebenfalls vergleichbare Risiken für Komplikationen und OP-Folgen.
Das sind mögliche Vorteile einer Teilnahme an der Hi-STEP1-Studie:
Patientinnen und Patienten unterstützen durch ihre Teilnahme die Krebsforschung und tragen dazu bei, neue Erkenntnisse zu gewinnen, die künftigen Patienten mit Bauchfellabsiedlungen helfen können.
Durch die Teilnahme an der Hi-STEP1-Studie können auch Nachteile entstehen:
Bei den Untersuchungen des Erbguts können eventuell erbliche Veranlagungen für Krebs oder andere Erkrankungen gefunden werden. Die Teilnehmenden erfahren dann von zukünftigen Gesundheitsrisiken, unter Umständen auch für Familienmitglieder. Wer solche Ergebnisse nicht erfahren möchte, kann das beim Aufklärungsgespräch zur Studie festlegen.
Wichtig zu wissen: Die Studienärztinnen und -ärzte klären Sie umfassend über den Studienablauf, die Chancen und möglichen Risiken auf und unterstützen Sie dabei, eine gut informierte Entscheidung zu treffen.
Wo wird die Studie durchgeführt?
Die Studie findet aktuell an Comprehensive Cancer Centern der NCT Standorte Dresden, Berlin und Köln statt. Eine Teilnahmemöglichkeit an weiteren NCT Studienzentren ist in Planung.
Welche Kosten kommen auf die Teilnehmenden zu?
Die Studienteilnahme ist für Patientinnen und Patienten kostenlos. Sie erhalten allerdings auch keine Aufwandsentschädigung. Fahrtkosten werden im Rahmen der Studie nicht erstattet.
Falls Sie Fragen zur Finanzierung der Studie haben, können Sie diese dem Studienteam stellen, beispielsweise beim Aufklärungsgespräch.
Wie viele Teilnehmende nimmt die Studie auf? Gibt es noch freie Plätze?
An der Studie können insgesamt 48 Patientinnen und Patienten teilnehmen.
Ob noch Plätze frei sind, erfahren Sie beim Studienzentrum der Klinik für Viszeral-, Thorax und Gefäßchirurgie in Dresden.
Interessierte Krebserkrankte sollten zunächst mit dem behandelnden Onkologen oder der behandelnden Onkologin besprechen, ob sie an der Studie teilnehmen können. Sie wissen am besten, ob die medizinischen Kriterien für eine Teilnahme erfüllt sind.
Danach können die behandelnden Ärzte oder die Krebserkrankten selbst per E-Mail an studienzentrum-vtg-at-uniklinikum-dresden.de Kontakt zum Studienzentrum der Klinik für Viszeral-, Thorax und Gefäßchirurgie Dresden aufnehmen. Dort wird die Möglichkeit der Studienteilnahme geprüft.
Wenn eine Teilnahme infrage kommt, meldet sich das Studiensekretariat nach der Sprechstunde beim Patienten/ der Patientin.
Weiterführende Informationen erhalten Interessierte vom Studienzentrum.
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Diese Studienbeschreibung wurde anhand der Studienunterlagen von Autorinnen des Krebsinformationsdienstes unter der Leitung von Dr. S. Weg-Remers erstellt.